28. Juli 2026

70 % der deutschen Krankenhausgesellschaften schreiben rote Zahlen!

70 Prozent der Krankenhäuser schreiben laut Deutscher Krankenhausgesellschaft rote Zahlen, rund ein Drittel ist bereits von Insolvenz bedroht. Das ist ein alarmierendes Signal. Wenn Krankenhäuser schließen, bedeutet das längere Anfahrtswege im Notfall, längere Wartezeiten, eine schlechtere medizinische Versorgung und einen weiteren Verlust an Lebensqualität – besonders im ländlichen Raum.

Die AfD-Fraktion Sachsen hat deshalb mit der Drucksache 8/6537 eine Änderung des Sächsischen Krankenhausgesetzes eingebracht.

Ziel ist es, den Investitionsstau abzubauen, die Förderung je Planbett von 2.000 auf 4.000 Euro zu erhöhen und eine flächendeckende Notfallversorgung gesetzlich abzusichern.

Für mich ist klar: Eine wohnortnahe Krankenhausversorgung ist Teil der Daseinsvorsorge und darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen. Unsere Bürger müssen sich darauf verlassen können, im Ernstfall schnell medizinische Hilfe zu erhalten – unabhängig davon, ob sie in der Stadt oder im ländlichen Raum leben. Eure Doreen Schwietzer

Quellen:

• Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), Krankenhaus-Barometer 2025 

• Sächsischer Landtag, AFD Drucksache 8/6537 (Gesetzentwurf zur Änderung des Sächsischen Krankenhausgesetzes)