Wenn Nächstenliebe politisch wird!

Ja, der Herr Rüdiger Schuch – Präsident der Diakonie Deutschland – erklärt den Menschen draußen wieder einmal, wie sie politisch zu denken haben.
Natürlich im Namen der Nächstenliebe.
Die Alternative für Deutschland sei „rechtspopulistisch“ und mit dem christlichen Menschenbild unvereinbar. Aha. Gleichzeitig gibt es aber viele Christen, die genau diese Partei wählen – laut Umfragen ein nicht gerade kleiner Teil der Bevölkerung.
Sind das dann alles „falsche“ Christen?
Die Menschen haben zunehmend das Gefühl, dass ihnen ständig vorgeschrieben wird, was sie denken, glauben und wählen sollen – und genau davon haben viele schlicht genug. Und dann stellt sich ein Vertreter eines christlichen Verbandes hin und mahnt zur „richtigen“ politischen Haltung. Klingt weniger nach Demut und mehr nach erhobenem Zeigefinger.
Und was sagt eigentlich die Bibel dazu?
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“(Matthäus 7,1)
Vielleicht wäre es sinnvoller, sich wieder stärker auf diese Grundsätze zu besinnen – anstatt Menschen aufgrund ihrer politischen Haltung einzuordnen oder gegeneinander aufzubringen. Schon Harald Martenstein – Journalist, Schriftsteller und Kolumnist – hat in seiner Rede sehr klar über Demokratie, Meinungsfreiheit und den Umgang mit Andersdenkenden gesprochen.
Daran könnte sich Rüdiger Schuch durchaus eine Scheibe abschneiden.
,,GOTT" sei Dank wacht das Volk langsam auf und lässt sich nicht länger in die Irre führen.“ Quelle: www.dieZeit.de
