5. März 2026
Ich beobachte mit wachsender Sorge, dass die Rundfunkbeiträge immer weiter steigen sollen – obwohl gleichzeitig das Vertrauen vieler Bürger in die öffentlich-rechtlichen Medien sinkt. Für mich stellt sich dabei eine ganz grundlegende Frage: Warum sollen Menschen mehr Pflichtbeiträge zahlen, wenn zugleich Zweifel an Ausgewogenheit, Einordnung und journalistischer Sorgfalt zunehmen? Gerade im Zeitalter von KI, digitaler Manipulation und immer schnelleren Informationsströmen reicht ein einfaches „Vertrauen Sie uns“ aus meiner Sicht nicht mehr. Ich erwarte Transparenz, nachvollziehbare Einordnung von Bildern und Fakten sowie echte Meinungsvielfalt. Wenn öffentlich-rechtliche Medien über verpflichtende Beiträge finanziert werden, dann müssen sie meiner Meinung nach auch ein Höchstmaß an Glaubwürdigkeit und Offenheit gegenüber Kritik liefern. Vertrauen kann man nicht einfordern – man muss es sich verdienen. Die AfD ist deshalb weiterhin für die Abschaffung der GEZ-Gebühren. Doreen Schwietzer Mitglied des sächsischen Landtages,
von Doreen Schwietzer 5. März 2026
Die aktuelle Lage ist ernst: Die Füllstände der deutschen Gasspeicher befinden sich laut aktuellen Informationen auf einem historischen Tiefstand. Ende Januar lagen sie nur noch bei rund 35 % – deutlich weniger als im Vorjahr. Besonders für unsere Industrie ist die Versorgungslage damit angespannt. Gleichzeitig verschärft der Konflikt rund um den Iran die Situation weiter. Wenn zentrale Handelsrouten wie die Straße von Hormus unsicher werden und Schiffe nur eingeschränkt passieren können, reagieren die Energiemärkte sofort – die Preise steigen. Deutschland setzt stark auf LNG-Importe, unter anderem aus den USA. Dieses Gas wird zu Weltmarktpreisen eingekauft – und diese Kosten werden an Unternehmen und Verbraucher weitergereicht. Doch viele stellen sich berechtigte Fragen: Warum kaufen wir teures LNG auf dem Weltmarkt ein? Warum begeben wir uns in neue Abhängigkeiten? Es existieren Leitungsinfrastrukturen – warum werden diese nicht genutzt? Besonders betroffen: • Bäckereien, die durch höhere Energiekosten kaum noch kalkulieren können • energieintensive Betriebe wie Gießereien – viele stehen kurz vor dem Limit oder in Insolvenz • Verbraucher und Familie: die Rechnung zahlt am Ende der ganz normale Bürger ✋ Liegt alles nur an der Weltlage – oder sind politische Entscheidungen mitverantwortlich? Energiepolitik entscheidet über Wohlstand, Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit. Deutschland braucht eine unabhängige, bezahlbare und verlässliche Energieversorgung. Und während andere Länder an Versorgungswegen und Energiepreise leiden, sagen wir klar: Mit uns als Regierung gäbe es wieder zuverlässige Gaskapazitäten – inklusive russischem Gas, um Versorgung und Preise zu stabilisieren. Quellen: Die Welt, RND.de , Doreen Schwietzer Mitglied des sächsischen Landtages
von Doreen Schwietzer 5. März 2026
Direkt ins Gespräch kommen-persönlich und unkompliziert! Haben Sie Fragen, Anliegen oder Ideen? Dann nutzen Sie meine Bürgersprechstunde. Ich freue mich auf den offenen Austausch mit Ihnen.
von Doreen Schwietzer 5. März 2026
Ich stelle fest, dass die Dieselpreise drastisch gestiegen sind – ins Unerlässliche. Als Begründung hört man immer wieder Krieg, Lieferengpässe und internationale Krisen. Doch eines fällt mir auf: Andere Staaten sind von denselben Konflikten betroffen – trotzdem steigen die Preise dort nicht in diesem Ausmaß. Wenn wir uns weiter an diese EU-Angaben halten, wird Deutschland am Ende seine Wirtschaft komplett an die Wand fahren. Und wer immer noch glaubt, dass sich mit Schwarz-Rot-Grün hier wirklich etwas ändern wird, ist meiner Meinung nach sehr von der medialen Darstellung beeinflusst. Die Bevölkerung wird immer mehr abgezockt, und viele Gelder gehen ins Ausland, in Migrantenpolitik und vieles mehr. Darum wählt die AfD, damit unser Land wirtschaftlich wieder auf Kurs kommt. Doreen Schwietzer Mitglied des sächsischen Landtages
von Doreen Schwietzer 13. Februar 2026
Heute halte ich inne und gedenke der Opfer vom 13. und 14. Februar 1945 in Dresden. Menschen, die in diesen Tagen ihr Leben verloren haben, jede einzelne Geschichte zählt. Wenn ich an diese Zerstörung denke, wird mir klar, wie kostbar Frieden ist. Hinter jedem Schicksal stand ein Mensch mit Hoffnungen, Familie und Zukunft. Ich wünsche mir von Herzen, dass sich so etwas niemals wiederholt. Krieg darf niemals zur Lösung werden. Leid trifft immer unschuldige Menschen. Mein Gedenken gilt den Opfern. Und mein Wunsch ist ein friedliches Miteinander zwischen Völkern und Ländern, heute und in Zukunft. Ihre Doreen Schwietzer MdL sächsischer Landtag
von Doreen Schwietzer 12. Februar 2026
Es macht mich traurig, das so zu sehen: Ein gigantischer Bergbau-Koloss ist verschwunden. Die Förderbrücke F60, für viele Bergleute über Jahrzehnte ein fester Bestandteil ihres Arbeitslebens, wurde nach 45 Jahren gesprengt. Ein 500 Meter langes Bauwerk, getragen von Stahl, Arbeit und Erinnerung – in wenigen Sekunden zu Fall gebracht. Im ehemaligen Braunkohletagebau stürzte der 31.000 Tonnen schwere Riese nach der Zündung der Sprengladungen in sich zusammen. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen und der technischen Präzision bleibt für mich vor allem ein Gefühl von Abschied. Bis 2038 sollen in der Branche rund 24.000 Arbeitsplätze wegfallen. Hinter dieser Zahl stehen Familien, Lebensläufe und ganze Regionen. Die große offene Frage bleibt: Wo entstehen die neuen Arbeitsplätze, die diesen Verlust wirklich ausgleichen können — und wann? Wo einst Tagebaue das Bild bestimmten, sollen künftig Wind- und Solarparks sowie neue Seenlandschaften entstehen. Neue Technologien werden kommen, vielleicht schneller als wir heute denken. Doch der Umbau hin zu erneuerbaren Energien ist eine enorme Kraftanstrengung und verschiebt wirtschaftliche und politische Gewichte. Gleichzeitig liegen noch große Kohlevorräte im Boden. Und niemand kann sagen, welche technischen Möglichkeiten in 100 Jahren existieren werden. „Eine Sprengung zeigt immer auch ein Machtinstrument.“ Politisch wird darüber weiter gestritten: Die AfD betont in diesem Zusammenhang, dass sie sich für einen weiteren Kohleabbau einsetzen würde, da Kohle aus ihrer Sicht eine verfügbare natürliche Energie- und Heizquelle ist. Andere Parteien verfolgen dagegen konsequent den Ausstieg und den Ausbau erneuerbarer Energien. Was ich dabei besonders widersprüchlich finde: Ausgerechnet ein heimischer Energieträger wird Schritt für Schritt zurück gebaut – und gleichzeitig wächst wieder die Abhängigkeit vom Ausland. Energieversorgung sollte verlässlich, bezahlbar und möglichst eigenständig gesichert sein.
von Doreen Schwietzer 12. Februar 2026
Wo geht der Trend hin? Die Arbeitslosigkeit steigt – und das nicht ohne Grund. Immer mehr Firmen melden Insolvenzen an oder verlagern ihre Sitze ins Ausland. Hohe Belastungen bremsen den Standort aus. Dresden macht es vor: Seit 2008 keine Erhöhung der Gewerbesteuer. In anderen Regionen sieht das leider anders aus – hohe Steuern treffen vor allem kleine Unternehmen. Bei steigenden Neben- und Personalkosten braucht es Entlastung statt neuer Hürden. Und gleichzeitig fehlen flächendeckend Arbeitskräfte. Was läuft hier schief? Hier muss dringend etwas geschehen.
von Doreen Schwietzer 9. Januar 2026
Die regionale Medienlandschaft in der Lausitz schrumpft weiter. Mit dem Aus des Wochenkuriers ist bereits ein wichtiges Printmedium für viele Haushalte verschwunden. Nun stellt auch Radio WSW die UKW-Verbreitung ein und zieht sich aus dem nichtkommerziellen Lokalradio zurück. Begründet wird das mit weggefallenen Förderungen und fehlender wirtschaftlicher Perspektive am Standort Weißwasser. Was bleibt, sind weniger lokale Inhalte, weniger journalistische Präsenz vor Ort und immer mehr Zentralisierung 📉 Gerade im ländlichen Raum sind regionale Medien aber unverzichtbar – für Information, Meinungsvielfalt und demokratische Teilhabe. Wenn Medienförderung umgebaut wird und lokale Anbieter dabei auf der Strecke bleiben, ist das kein Naturgesetz, sondern politische Verantwortung. Die Lausitz braucht starke regionale Stimmen – nicht noch mehr Funkstille ❗️
28. Oktober 2024
Was hat Sie motiviert, für den Landtag zu kandidieren? Doreen Schwietzer: Da anzuknüpfen, wo ich in der 7. Legislaturperiode aufgehört habe. In vielen Bereichen sehe ich die Notwendigkeit eines Politikwechsels. Wie stehen Sie zu den Ideen der Innenministerkonferenz, die Zuwanderung zu begrenzen? Doreen Schwietzer: Nicht nur reden, sondern handeln. Es müssen komplett andere Gesetze her. Es werden Leute abgeschoben, welche in Arbeit sind oder die Kinder hervorragende Schüler sind oder welche wirklich Schutz benötigen. Geduldet werden Straftäter und es werden falsche soziale Anreize geschaffen – Bürgergeld. Was sind Ihre Ideen für die Belebung der Innenstädte, des ländlichen Raumes und eines funktionierenden ÖPNV auf dem Land? Doreen Schwietzer: Mehr Sicherheit in den Innenstädten. Im ländlichen Raum muss die Infrastruktur dringend ausgebaut werden – Schnellstraße oder eine Autobahnanbindung zur nächsten Großstadt. Es kann nicht sein, dass man zwei bis dreimal umsteigen muss, wenn man zum Beispiel nach Berlin möchte und vier Stunden unterwegs ist. Der ÖPNV funktioniert bei den Bussen gut, nur bei der Bahn fallen öfter Züge aus. So etwas ist inakzeptabel. Das Land Sachsen greift den klammen Kommunen für zwei Jahre in der Not übergangsmäßig unter die Arme. Was aber kommt danach? Doreen Schwietzer: Die Gelder werden mit vollen Händen ausgegeben, damit muss Schluss sein. Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich gehe davon aus, dass man damit den klammen Kommunen nicht dauerhaft helfen kann. Es müssen andere Prämissen gesetzt werden. Schenken Sie uns eine Lebensweisheit! Doreen Schwietzer: Bewährtes erhalten und Neues gestalten Das Interview erschien auf https://www.alles-lausitz.de/landtagskandidatin-doreen-schwietzer-im-interview.html
7. Oktober 2024
Euch allen schöne Herbstferien!